Techcrunch entwickelt günstiges 12″ Surf-Tablet

 

Die amerikanische Kultur ist bekannt für ihren Pragmatismus, aber die Initiative der US-Blogger von Techcrunch ist selbst für dortige Verhältnisse einmalig. Als die Macher des weltweit zweitpopulärsten Blogs im vergangenen Sommer trotz Netbook-Booms einen günstigen Surf-Device vermissten, beließen sie es nicht bei Kritik an der Industrie.

Vielmehr nahmen die Kalifornier die Entwicklung eines Surf-Tablets nach ihren Vorstellungen selbst in die Hand – und konnten heute einen spektakulären Prototyp vorstellen. Das “Techcrunch Crunchpad” könnte man zwar nicht so günstig anbieten wie geplant, im Vergleich zu aktuellen Netbooks kann sich das Surf-Tablet aber in jeder Hinsicht sehen lassen.

Das Crunchpad soll als reine Surfstation verstanden werden: Der Bootvorgang endet mit der Anzeige eines Webbrowsers, zu mehr als Surfen & verwandten Anwendungen (Chat, Internetvideos) ist der Zwölf-Zoller auch nicht zu gebrauchen.

Ein Keyboard gibt es nur virtuell, die Eingabe längerer Texte dürfte damit wenig komfortabel sein. Das Techcrunch CrunchPad ist erkennbar – und dazu stehen seine Entwickler auch – auf den Konsum, nicht auf die Erstellung von Inhalten ausgelegt.

Die “No frills policy” spiegelt sich auch im Pricing wider. Für den Zwölf-Zoller (VIA-CPU / 1024×768px / 4 Gbyte SSD / 1 Gbyte RAM / rd. 1kg) halten die Köpfe hinter dem Crunchpad einen Abgabepreis von rund $299 (EUR 230 zzgl. MwSt) für realistisch. Ursprünglich war zwar sogar ein $200-Device angedacht, aber auch in der neuen Preiskategorie könnte das Crunchpad den Weg zumindest in die Taschen von IT-Begeisterten finden.

Ob das Konzept weiter verfolgt wird, diskutieren die Entwickler aktuell noch – Interesse seitens Kapitalgebern sei vorhanden, so Techcrunch-Kopf Michael Arrington.

[youtube gEni3OmohP8]

<via Brad>

Tags:

 

Ähnliche News

Keine weiteren News zu diesen Tags vorhanden.
 
 
 
 
 
 

9 Kommentare

 
  1. Hr.Lohmann
    2009-01-19
    20:29:21

    So, und jetzt das Ganze als E-Ink-Folie mit WLAN + 3g samt Emulator für die automatische Umwandlung von normalen Websites in E-Ink-fähige.

    Und dann bestell ich meine Tageszeitungen ab. Und nein, Kindle ist nicht mein Ding.

     
  2. Silik
    2009-01-19
    20:47:43

    und dann kostet das teil auch nicht mehr nur 300$ @lohmann^^ leider.

     
  3. TomF
    2009-01-21
    00:47:16

    RDP! RDP! Damit wäre das Teil ideal, um meinen Desktop vom Sofa aus zu benutzen.

     
  4. Leosan
    2009-01-22
    12:45:30

    Der Rahmen ist ja wohl grottenhässlich

     
  5. Thomas
    2009-01-22
    22:30:15

    Um ehrlich zu sein, war ich doch recht skeptisch, da ich die abwesenheit des Keyboards für grenzwertig halte.

    Aber um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich geflasht.
    Das Gehäuse ist grottig (schwarz wäre alleine deswegen besser, damit man hinten nicht die hardware sieht).

    Außerdem befürchte ich, dass der Bildschirm schnell zerkratzt (und dann so aussieht wie hierzulande die Bahnautomaten).

    Ich warte lieber auf das Gerät von freescale, das ist in dem bereich attraktiver.

     
  6. [...] Januar gab Techcrunch-Chef Michael Arrington erstmals die Entwicklung eines Surf-Tablets bekannt, konnte schon im April einen funktionsfähigen Prototypen vom Crunchpad zeigen. Bei einem [...]

     
  7. [...] Techcrunch entwickelt günstiges 12″ Surf-Tablet [...]

     
  8. [...] dabei hätte es so schön sein können…wie es scheint, scheitert das Crunchpad, der vom US-Blog TechCrunch entwickelte Tablet-PC im 12-Zoll-Format, kurz vor der Fertigstellung. [...]

     
  9. [...] Geschichte um das Crunchpad, den vom US-Blog TechCrunch um Michael Arrington initiierten Tablet-PC mit Intel Atom, geht weiter. [...]

     
 
 

Kommentar verfassen

 




XHTML: Sie können diese Tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 

 

 
 
blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de
UMPC Topsites