Sechs auf einen Streich: Wieder Versionsvielfalt bei Windows 7
Die Beta des kommenden Betriebssystems von Microsoft kennen wir bereits seit ein paar Tagen. Seit heute wissen wir nun auch: Die Versionsvielfalt von Vista will Microsoft auch bei Windows 7 beibehalten. Ein paar Unterschiede zu den jetzigen Versionen wird es geben und möglicherweise auch ein System, dass es so auf dem deutschen Markt noch nicht gab.
Privatnutzer werden wohl mit im Bundle gekauften Rechnern wieder in den Genuß der “Home Premium”-Version kommen. Wer einen PC der höheren Preisklasse und mit Business-Ambitionen erwirbt, darf sich auf die “Professional”-Edition freuen. Die unterscheidet sich in der Ausstattung von der gleichnamigen Version Vistas. In Windows 7 Professional wird diesmal neben allen Funktionen der Home-Edition auch das Windows Media Center integriert sein.
Für Unternehmen mit mehr als einem Rechner bringt Microsoft die “Enterprise”-Edition auf den Markt. Den krönenenden Abschluss wird die “Ultimate Edition” bilden, die alles enthält, was der Nutzer wünscht – oder auch nicht.
Wer es etwas einfacher mag, der darf sich an Windows 7 “Home Basic” erfreuen. Allerdings nicht hier in Westeuropa und auch nicht in Nordamerika. Nur noch in Entwicklungsländern will Microsoft die abgespeckte Windows-Ausgabe anbieten.
Zu guter Letzt soll es eine Windows 7 “Starter”-Edition geben, die an bestimmte Hardware-Vorgaben gebunden ist. Doch was Microsoft darunter genau versteht, ist offiziell noch offen. Die Vermutung liegt nahe, dass Microsoft eben jene Ausgabe auf Netbooks bringen will, um ein Desaster wie mit Vista auf den Kleinstrechner zu vermeiden. Pikant daran: Der Tech-Blog liliputing.com schreibt: Mit dieser stark vereinfachten Win7-Version sollen nur drei Anwendungen zeitgleich nutzbar sein. Schwer vorzustellen, dass dieser Umstand den Verkauf hierzulande beflügeln wird.
<via Microsoft / liliputing.com>
Ähnliche News
10.03.2010 Microsoft: Warnung vor Sicherheitslücke im Internet Explorer08.03.2010 Microsoft Courier jetzt offiziell bestätigt
01.03.2010 Microsoft und Samsung bauen Kinder-Netbook
23.02.2010 Microsoft stellt alternative Browser zur Auswahl
15.02.2010 Mobile World Congress: Neue Smartphones überall
12.02.2010 Mobile World Congress 2010 in Barcelona – mobicroco berichtet live
11.02.2010 Windows 8: Lobesreden in einem Blog, den es nicht mehr gibt








6 Kommentare
2009-02-05
16:18:27
Wenn du dir selber zugehört hättest, wüsstest du, dass es lediglich ZWEI Versionen sind, die der Endanwender im Laden sieht. Damit gibt es genau so viele Versionen wie von Windows XP und (für den Endanwender) wesentlich weniger als bei Windows Vista.
2009-02-05
20:45:37
Ich denke es werden für den Endanwender 3 Interesante Windows 7 Varianten übrig bleiben.
Home Premium, Professional und Ultimate.
Aber bei XP gab es mit Home, MCE und Professional auch drei Versionen für den Endanwender und insgesamt waren es mit Starter, Tablett und Eneble ja auch 6Versionen siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows#Windows_XP
2009-04-21
11:34:39
[...] Das soll nämlich noch in diesem Monat als Release Candidate 1 erscheinen. Später soll es in einer extrem abgespeckten Version das derzeit viel installierte Windows XP auf Netbooks ersetzen. Windows 7 [...]
2009-05-25
16:46:08
[...] schon lange als sicher. Doch bisher hieß es hartnäckig, nur drei Anwendungen dürften mit der Netbook-Edition von Windows 7 gleichzeitig laufen. Jetzt sind Informationen durchgesickert, die die Vorgaben [...]
2009-11-08
14:15:15
[...] möglich, im Gegensatz zu Geräten mit XP fällt kaum ein Aufpreis an. Oft ist allerdings nur die Starter Edition des Betriebssystems an Bord. Wir haben uns mal einen Eee PC 1005HA-M geschnappt und ausprobiert, [...]
2009-11-11
16:12:40
[...] dem neuen Betriebssystem auf. Wie amerikanische Marktforscher jetzt ermittelt haben, verwirren die verschiedenen Editionen die Kunden. Vor allem die Starter Edition für Netbooks kommt nicht gut [...]