Celio Redfly: Das Smartphone als Netbook nutzen

 

Während “herkömmliche” Netbooks durch einen besonders schnellen Prozessor, viel HDD-Speicherplatz oder ein innovatives Betriebssystem glänzen (wollen), zeichnet sich der Celio Redfly durch komplette Abstinenz dieser Leistungsmerkmale aus.

Nur im Zusammenspiel mit einem Smartphone ist der Acht-Zoller funktionsfähig. Hintergrund: Während Smartphones in den vergangenen Jahren immer performanter wurden, schränken die Dimensionen von Display und Tastatur die Usability heute noch genauso ein wie zur Jahrtausendwende. Dabei bringen die Kleinen inzwischen oftmals genug Power für anspruchsvolle Office-Anwendungen und komfortables Websurfing mit.

Das Produktkonzept des Redfly ist es, Smartphones (unterstützt werden ausschließlich Windows Mobile Geräte) um ein 800×480px Display sowie eine große Tastatur zu erweitern und nebenbei als “mobile Ladestation” zu fungieren.

Die Verbindung zum immerhin ein Kilogramm schweren “Netbook” wird über einen der beiden USB-Ports oder via Bluetooth hergestellt, anschließend soll bis zu 8h netzlose Betriebszeit möglich sein.

Eine Beurteilung des Redflys ist problematisch: Obwohl auch ältere Netbooks wie der Eee PC 4G aktuelle Smartphones in der Regel deutlich outperformen, sind die Vorteile bei der Nutzung von nur einem mobilen Begleiter (gewohntes Interface, keine Synchronisierung, …) nicht zu unterschätzen.
Multimedia zählt dagegen nicht zu den Stärken: Weder Audio- noch Videowiedergabe ist über den Winzling möglich.

Richtig attraktiv macht den Redfly in den USA momentan die Bepreisung: Im Mai für $499 in den Handel gekommen, offeriert der Hersteller das Gerät bis Ende Oktober zum Sonderpreis von $199 (EUR 140!).

(Noch) deutlich mehr sind hierzulande für einen US-Import zu bezahlen, allerdings  sollten sich die Preise spätestens zum Jahresende annähren – erst recht, wenn Celio seinen Redfly auch in Europa anbietet.

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29.09.2008 Celio Redfly: Das Smartphone als Netbook nutzen
 
 
 
 
 
 

5 Kommentare

 
  1. animatio
    2008-09-29
    16:44:28

    damit sind die vorteile/nachteile auch schon genannt. die bessere variante ist eindeutig ein handy (1/- winmobile funktionen) mit hsdpa-vertrag, das sich bei bedarf via usb als hsdpa-modem am netbook betreiben lässt.

     
  2. [...] zwei Wochen stellten wir mit dem Celio Redfly ein CPU- und HDD-loses Netbook vor, welches ausschließlich im Verbund mit [...]

     
  3. [...] zwei Wochen stellten wir mit dem Celio Redfly ein CPU- und HDD-loses Netbook vor, welches ausschließlich im Verbund mit [...]

     
  4. joe
    2009-03-01
    03:43:21

    Die Idee ist gut, aber der Preis ist eindeutig zu hoch. Für 200 Euro bekomme ich schon ein ordentliches Netbook. Für 80 Euro würde ich mir so ein Ding sofort zulegen, genau das ist die perfekte Ergänzung zu jedem Pocket Phone. Wenn noch eine Verbindung zum Handy via Bluetooth möglich wäre, wäre das Ding absolut perfekt.

     
  5. animatio
    2009-04-01
    20:11:50

    jedes netbook nun redfly ..... mit dem resdfly mobile viewer.
    beta download: http://www.celiocorp.com/viewer/

     
 
 

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