HP Mini 210: Schick und günstig mit kleinen Makeln
Momentan bahnen sich die neuen, auf und vor der CES präsentierten Netbooks langsam den Weg in die Regale der Händler, und natürlich wollen sie alle begutachtet und getestet werden. Nachdem mobicroco sich bereits mit dem Aufschrauben des MSI Wind U135 und dem Hands-On des Asus Eee PC 1008P KR beschäftigt hat (und das geht in den nächsten Tagen ähnlich weiter), hat Balazs von nDevil sein Wochenende offenbar dem HP Mini 210 gewidmet, den es derzeit für 299 Euro bei Mediamarkt und für etwas teurere 309,98 Euro bei Amazon zu kaufen gibt. Im Test des Kollegen konnte der kleine Neuling von HP durchaus punkten.
Das HP Mini 210 kommt mit Intel Atom N450, 1 GB Arbeitsspeicher, 250 GB großer Festplatte und dem Betriebssystem Windows 7 Starter Edition nach Hause. Die Kunden haben die Wahl zwischen vier Farbvarianten, Schwarz, Silber, Blau und Rot. Das schraubenlose Gehäuse macht den Austausch von Komponenten wie RAM oder Festplatte verhältnismäßig einfach.
Tastatur und Touchpad sind gut dimensionert
Gut überarbeitet hat HP die Tastatur und das sehr große geratene Touchpad des Mini 210. Die Chiclet-Tasten haben einen schönen Abstand zueinander und sind auch in der Größe ordentlich ausgefallen. Allerdings ist der Untergrund der Tastatur hochglänzend und sammelt Schmutz und Fingerabdrücke.
Das Touchpad ist ebenfalls wirklich groß geworden und lässt sich gut bedienen. Verzichtet hat HP auf physisch abgesetzte Mausbuttons, sie sind in die linke und rechte untere Ecke mit eingebaut. Ein paar Aussetzer der Tasten und ein springender Cursor trübte jedoch im Test den guten Eindruck ein wenig.
Bei den Benchmarks hat das HP Mini 210 durchschnittliche Werte erreicht, die Akku-Laufzeit lag mit 7:42 Stunden mit dem 6-Zellen-Akku überraschend niedrig. Ohne WLAN und bei mittlerer Helligkeit ging es aber auf immerhin 10:45 Stunden hoch. Für die komplette Ladung gehen 2,5 Stunden ins Land, der Boot-Vorgang dauert etwa 50 Sekunden.
Akku und Display stören das Gesamtbild
Insgesamt schlägt sich der HP Mini 210 also durchaus ordentlich im Test. Das Design überzeugt im Großen und Ganzen, und auch die Tastatur im Chiclet-Design vermag zu gefallen. Kleine Schönheitsfehler sind allerdings das spiegelnde Display – womit sich aber viele Nutzer mittlerweile abfinden – und der kräftig nach hinten und unten überstehende 6-Zellen-Akku. Der sorgt zwar für deutlich mehr Ausdauer als das 3-Zellen-Modell, ist aber dem optischen Gesamteindruck nicht wirklich zuträglich und sperrt sich dagegen, den 10-Zöller in eine gängige Netbook-Tasche zu stecken. Insgesamt bekommen die Kunden mit dem HP Mini 210 aber ein wirklich ordentliches Netbook für den Preis von rund 300 Euro.
Und hier noch die Videos von Balazs, herzlichen Dank für den schönen Test!
<via nDevil>
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3 Kommentare
2010-01-18
19:06:33
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von mobicroco.de, Netbooks-UMTS.de erwähnt. Netbooks-UMTS.de sagte: HP Mini 210: Schick und günstig mit kleinen Makeln – mobicroco.de http://bit.ly/4wDqTL #Netbook News [...]
2010-01-18
23:43:14
Faszinierendes Dingelchen.
Ich werde wohl nicht umhinkommen mir das Ding mal im Doofmarkt genauer anzuschauen.
... wenn nur der Glanzschirm nicht wäre :|
2010-02-26
09:13:59
Glanzdisplay = Fortschritt gegenüber alten Mattdisplays. Brillianter, stylischer, moderner.
Nur ihr Ästhetikbefreiten Nerds stört euch -gebetsmühlenartig- ständig daran. Kanns echt nicht mehr hören...holt euch eine alte Gurke mit grieseligem Mattdisplay und freut euch, daß ihrs 5 Tage im Jahr mit Sonne 180 Grad im Rücken nutzen könnt...