Dell Design Studio macht das Netbook schöner
In den technischen Kernpunkten unterscheiden sich Netbooks oft kaum, ein Intel-Atom-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, eine 160 oder 250 GB große Festplatte sowie die übliche Anzahl an Anschlüssen hat im Regelfall jedes aktuelle 10-Zoll-Netbook an Bord. Wer sich von der Masse abgrenzen will, kann das bei Dell jetzt auch optisch tun. Die Texaner haben das Dell Design Studio ins Leben gerufen, mit dem sich – gegen einen Aufpreis, versteht sich – das Netbook verschönern und individualisieren lässt.
130 Designs sind bereits verfügbar
Dabei hat sich Dell einige Designer und Partner aus der Lifestyle-Industrie an Bord geholt, die bis dato rund 130 Motive gestaltet haben. Schicke Designs lieferte unter anderem der Skater, Surfer und Künstler Mike Ming, der sich von Meer und Wellen inspirieren ließ. Nagellack-Hersteller OPI hat ebenfalls an den Designs für die Display-Deckel von Netbooks und Notebooks mitgewirkt, zudem wird es für die Fußball-WM 2010 in Südafrika eine Reihe von Länder-Motiven geben, die etwa einen spanischen Stier zeigen oder eine dezente Banderole in den jeweiligen Landesfarben. Das ganze hat natürlich seinen Preis, Motive aus dem Design Studio schlagen mit 49 bis 79 Euro zusätzlich zu Buche, bei dem Kauf eines Netbooks ist das schon ein ordentlicher Prozentsatz.
Eigene Designs können die Käufer bei Dell leider nicht aufbringen lassen, der Aufwand zu bestimmen, ob etwa eine Urheberrechtsverletzung oder ein Gesetzesverstoß vorliegen könnten, ist laut Hersteller zu groß. Für solche Dinge bieten sich aber so genannte Skins, die es zu Hauf bei Amazon und anderen Händlern gibt, sich teilweise frei gestalten lassen und günstiger sind – allerdings auch weniger exklusiv als die Designer-Bilder, zudem müssen sie sehr sorgfältig aufgebracht werden. Aufgebracht werden die Motive aus dem Dell Design Studio über das Wasser-Transfer-Druck-Verfahren. Dabei schwimmt eine dünne Folie auf einer Flüssigkeit, in die dann das zu bedruckende Teil eingetaucht und später überlackiert wird – vereinfacht gesprochen, versteht sich. Im Bestellprozess können die Kunden im Shop von Dell einfach das gewollte Bild auswählen, etwa hier beim Dell Mini 10, oder natürlich einfach ein Netbook von der Stange kaufen.
Hier ein paar Kostproben der angebotenen Designs von Mike Ming, OPI und anderen:




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1 Kommentare
2010-04-30
15:34:53
Nichts für mich. Ein Netbook muss vor allem schlicht und funktional sein. Wenn die Designs dann auch noch, wie in diesem Fall, geschmacklich in einer Reihe mit Scout Schulranzen stehen... Nene