Acer Aspire One kommt Ende Juli, kostet EUR 329

 

Parallel zur Präsentation des Acer Aspire One auf der Computex lud der Hersteller die deutsche Fachpresse nach München zu einer seperaten Produktvorstellung – Acer scheint der deutsche Markt wichtig zu sein.

Aus erster Hand bekamen hier die Kollegen von notebookjournal.de Informationen zur Markteinführung des Neun-Zollers in Deutschland, die für Ende Juli zum Preis von EUR 329 geplant ist.

Für diese Summe bekommt der Kunde einen weißen oder blauen Acer Aspire One mit Intel Atom CPU, spromsparendem 9″ LCD Display, 512 Mbyte RAM, 8 Gbyte SSD und einfachem Linpus Linux (ähnlelt dem Eee PC Easy Mode).

Acer bietet zwei Akkus mit drei bzw. sechs Zellen an, die einen netzlosen Betrieb von drei bzw. sechs Stunden sicherstellen sollen. Wahrscheinlich ist, dass der kleinere Akku dem Gerät beiliegt und die größere Ausführung als Zubehör erhältlich sein wird.

Clever: Acer hat gleich zwei Kartenlesegeräte verbaut, von denen eines zwecks Speichererweiterung dauerhaft mit einer SDHC-Karte (8 Gbyte: EUR 25) bestückt werden kann. Der zweite Multicardreader würde als klassischer Wechselspeicher verwendet, ohne die ‘fest installierte’ Speicherkarte entfernen zu müssen.

Im Vergleich zum Eee PC 900 (ab 26. Juni für EUR 399) schneidet der Acer Aspire One in allen relevanten Kategorien schlechter ab. Der Prozessor ist (vermutlich) etwas langsamer, der Arbeitsspeicher nur halb so groß, der Solid State Drive mit 4 Gbyte weniger bestückt.
Dafür kostet der neue Winzling vom weltweit drittgrößten PC-Hersteller aber auch EUR 70,- weniger, könnte durchaus seine Nische finden.

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4 Kommentare

 
  1. Tom F
    2008-06-05
    11:20:38

    Hm, das klingt ja alles recht negativ - im Vergleich zum 900er. Aber wie ist das eigentlich, wenn man das Gerät mit dem 700er vergleicht?

    Man hat dann doch ein recht ähnliches Gerät, aber zusätzlich ein 9"-Display, einen zweiten Card-Reader und eine doppelt grosse SSD. Gerade mit dem Display hat man als einen der grössten Kritikpunkte des EEE behoben. Und das alles für 30 € mehr.

    Ich glaube schon, dass es dafür einen Markt gibt. Und ich frage mich ein bisschen, ob ASUS mit dem 900er nicht etwas über das Ziel hinaus schießt. Der große Erfolg des EEE liegt doch auch an seinem Preis. Für Leute mit wenig Geld (z.B. Studenten) ersetzt er einen Laptop. Für Leute mit etwas mehr Geld ist es ein leicht bezahlbares Zweitgerät. Bei 400€ sieht das alles schon etwas anders aus.

    Wenn ich Produktmanager bei ASUS wäre, würde ich zusehen, dass ich das, was derzeit so erfolgreich ist - nämlich der 700er - verbessere, und zwar ohne Kompromisse (d.h. Preiserhöhung). Bei den hohen Stückzahlen, die ja selbst ASUS überrascht haben, muss das möglich m.M. sein.

     
  2. ALGII
    2008-06-05
    12:08:57

    Wobei die Leute mit wenig Geld wohl eher Arbeitslose und Geringverdiener sind.Nachdem was man in den verschiedenen UMPC-Blogs so ließt sind gerade Studenten diejenigen die immer nur fragen wann und wo es was zu kaufen gibt,und um zu den ersten zu gehören,horende Import- und Versandkosten in Kauf nehmen um sich ihren Dritt- oder Viert-UMPC zuzulegen.

    PS:Bevor die ersten losheulen,hier gehts nicht um Neid sondern um Fakten,Diskussion überflüssig.

     
  3. G. Born
    2008-06-06
    16:33:31

    Na, ob da nur eine Nische bedient oder Konkurrenz zum ASUS Eee PC 901 hergestellt wird, muss sich erst noch zeigen (den Eee PC 900 würde ich nicht mehr so doll einbeziehen). Zumindest der Beitrag des notebookjournal zeigt denn doch einige interessante Aspekte auf. So braucht der 500 MB Speicherriegel nicht mehr nutzlos in der Schublade zu gammeln, da ein zweiter Speicherslot vorhanden ist - also hat man mit wenig Geld (20 Euro) 1,5 GByte Ram. Auch der Rest erscheint mir durchdacht (z. B. 2. Card-Slot für Speicherkarte, so kann ich bei Bedarf sehr schnell SD-Cards wechseln).

    Springende Punkte, die über den Erfolg entscheiden, werden sein:

    - wie ist die Qualität des Geräts (Haptik, Display, etc.) im Vergleich zum Mitbewerb
    - wie ist die Verfügbarkeit im Handel (im Vergleich zum Mitbewerb)
    - wie gut wird die beiliegende Linux-Version supported
    - gelingt es Acer eine Community rund um das Gerät aufzubauen.

    Hier hat ASUS zumindest in meinen Augen den Kunden ziemlich im "Regen stehen" lassen und verfügt mittlerweile nur noch über die "Gnade, der Erste" gewesen zu sein.

    Es bleibt also spannend, wie der UMPC-Markt sich wirklich entwickeln wird.

    G. Born

     
  4. [...] Das Neuste Acer Aspire One im Test Acer Aspire One kommt Ende Juli, kostet EUR 329 AMD: 7″ Touchscreen UMPC & günstiger Neun-Zoller MSI Wind ab August in Deutschland [...]

     
 
 

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